Fließgewässer sind die Lebensadern der Landschaft. Sie prägen aber auch das Bild von Städten und Gemeinden. Im urbanen Raum müssen Fließgewässer unterschiedliche Funktionen erfüllen. Sie sollen Hochwasser ohne große Schäden abführen, sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erlebnisraum für Menschen.

Das war nicht immer so. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden viele Flüsse und Bäche in den Städten und Gemeinden festgelegt, aufgestaut oder vertieft. An ihren Ufern breiteten sich Gewerbe und Industrie aus.

Mit der Verlagerung von Gewerbe und Industrie eröffneten sich in den letzten Jahren Chancen für die Stadtentwicklung und die Renaturierung der Flüsse. Immer mehr Städte und Gemeinden entdecken ihre Flüsse und Bäche als Bereiche zum Naturerleben, zur Entschleunigung im städtischen Umfeld, als Ort der Erholung und als Treffpunkt für kulturelle Aktivitäten neu.

Die zunehmende Urbanisierung und der Klimawandel erfordern eine Stadt- und Dorfentwicklung, welche die Wohlfahrtswirkung natürlicher Lebensraumstrukturen verbessert. Die naturnahen Bäche und Flüsse bieten dabei mit ihren begleitenden Grün- und Freiflächen eine ideale Struktur. Neben der Erlebbarkeit und Zugänglichkeit städtischer Gewässer sollten aber auch immer die ökologischen Mindestanforderungen bei naturnahen Gestaltungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Nur wenn die Längsdurchgängigkeit und ihre naturnahen Sohlenstrukturen aus gewässertypischen Geröll, Kies oder Sand wieder hergestellt werden, können die Gewässer ihre Lebensraumfunktion erfüllen.

 

24 ThomasSchmidt 3 BA vorher k 25 ThomasSchmidt 3 BA nachher 2 k Gonsbach 2013 Gonsbach 2015
      Lochbach vorher     Lochbach nachher       Gonsbach 2013       Gonsbach 2015
       
DSC 0004 k Brueckenfest Phillipp mueller 2015 III k

Wasser 1.1 k

80a Lochbach Weiherbach neu Gem. Ensdorf 2012 k

 

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