Die Wasserqualität unserer Fließgewässer hat sich in den letzten Jahren verbessert – und damit auch die Lebensgrundlagen der heimischen Fischfauna. Verschollene Arten kehren zurück, in unserer Region ausgestorbene Arten können wieder angesiedelt werden. Dennoch entsprechen die Bestandsgrößen und die Artenzusammensetzung in der Mehrzahl der Fließgewässer keineswegs dem „Leitbild“, also den natürlichen Verhältnissen.

Hauptursache der Defizite ist – neben der stofflichen Belastung – der Verbauungsgrad unserer Fließgewässer, also Mängel in der sogenannten Gewässerstruktur. Ausgebaute, naturferne Gewässer sind in ihren ökologischen und hydrologischen Funktionen stark eingeschränkt. Tier- und Pflanzenarten, die an reich strukturierte Lebensräume gebunden sind, verschwinden. Umgekehrt gilt: Je größer das strukturierte Angebot ausfällt, desto mehr verschiedene Fischarten pflanzen sich erfolgreich fort und desto größer ist die Artenvielfalt.

Die GFG zeigt einfache, praktikable und kostengünstige Wege auf, die die Gewässerstruktur und damit die Lebensraumqualität für Fische gezielt und nachhaltig verbessern können.

 

Strukturreicher und schattiger Gewässerabschnitt         Äsche         Bachneunauge

 

Informationen zum Download:

>> Broschüre: Strukturelle Verbesserungen von Fließgewässern für Fische | PDF 5 MB

>> Vortrag: Fische + Strukturen | PDF 18,7 MB 

>> Vortrag1: Lebensweise und Lebensraumansprüche heimischer Fische | PDF 16 MB
>> Vortrag2: Steckbriefe ausgewählter Fischarten | PDF 11,5 MB
>> Vortrag3: Gefährdungen für Fische | PDF 2 MB
>> Vortrag4: Maßnahmen zur Entwicklung von Lebensräumen | PDF 9,5 MB
>> Vortrag5: Fallbeispiele | PDF 16,8 MB