Gräben sind künstlich geschaffene Be- oder Entwässerungsrinnen. Sie können daher nicht „renaturiert“ werden, wie natürliche Fließgewässer. Sie bilden ein weitverzweigtes Netz in unserer Landschaft. Richtig gepflegt erfüllen sie wichtige Funktionen: Gräben mit einem ausreichenden Randstreifen und einer lockeren Bepflanzung verbessern die Wasserqualität. Sie bieten wertvollen Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Einige davon sind sehr selten geworden und in ihrem Bestand gefährdet. Daher kann es auch aus Artenschutzgründen notwendig sein, Gräben zu erhalten.

Durch eine schonende und angepasste Unterhaltung ergänzen sich landwirtschaftliche und ökologische Aspekte: Die hydraulische Funktion der Gräben bleibt erhalten, das ökologische Potenzial und die Vernetzungseigenschaften werden verstärkt. Wertvolle Hinweise zur Grabenpflege liefert unser Faltblatt.

 

Zielvorstellung bei Gräben: die hydraulische Funktion wahren, das ökologische Potenzial und die Vernetzungseigenschaften stärken         Greifkorb als schonende Methode         Ökologie an Gräben

 

Informationen zum Download:

>> Faltblatt GFG | PDF 0,4 MB
>> Faltblatt Bayerisches Landesamt für Umweltschutz | PDF 0,5 MB
>> Poster | PDF 0,2 MB

>> Übung 1: Wildgraben Mainz-Bretzenheim | PDF 1,3 MB
>> Übung 2: Hauptkanal zum Ginsheimer Altrheinarm | PDF 1,6 MB
>> Übung 3: Grabensystem im Mombacher Unterfeld | PDF 1,5 MB
>> Übung 4: Grabensystem Ammertal bei Tübingen | PDF 1,3 MB

>> Erstellung eines Grabenpflegeplans | PDF 0,1 MB
>> Muster-Leistungsverzeichnis | PDF 0,1 MB

>> Vortrag: Grundsätze einer ökologisch verträglichen Grabenpflege | PDF 6 MB
>> Vortrag: Maehen-Krauten-Raeumen von Graeben | PDF 8,8 MB